DMGG Partnerturnier Pressegolf NRW
14.07.2026 im GSC Rheine-Mesum
Zwar war dem Heimatplatz der DMGG in Rheine-Mesum anzumerken, dass es lange nicht geregnet hatte, aber insgesamt waren die Bedingungen beim Pressegolfmeeting von DMGG und PresseGolfTreff NRW doch noch ziemlich gut. Ganz ohne braune Stellen auf den Fairways schafft es zurzeit wohl kaum ein Golfclub in Deutschland. An Braun als das neue Grün werden wir uns höchstwahrscheinlich mehr und mehr gewöhnen müssen. Auch in Rheine-Mesum haben die Diskussionen um eine weitere Einschränkung bei der Wasserversorgung schon begonnen.
An diesem Montag war es aber eher der kräftige und böige Wind, der das Golfspiel beeinträchtigte. Andererseits sorgte er bei Temperaturen von bis zu 32 Grad auch für notwendige Abkühlung.
Dreiundzwanzig Aktive waren es diesmal, die sich, beim sich irgendwie schon traditionell anfühlenden Turnier, gut gelaunt und hoffnungsfroh auf die Achtzehnlochstrecke machten.
Schon auf dem ersten Grün wurde klar, hier war heute ein wenig Extraaufwand nötig, um den Weg zum Loch vollständig zu bewältigen. Schnell ist anders, am Ende aber natürlich eine Frage der Gewöhnung, was einigen besser/schneller glückte als anderen. Der Platz, von rührigen Gerd Rotfuchs ansonsten tadellos vorbereitet, ist durchaus anspruchsvoll, vor allem durch seine Länge. Ergänzend muss erwähnt werden, dass die Wege zwischen gelbem und rotem Abschlag bisweilen einige Zeit in Anspruch nahmen. Diesen kleinen Vorteil für die Damen wird wohl kaum jemand leugnen.
Es wäre aber vollkommen falsch, die überragende sportliche Leistung an diesem Tag auch nur im Geringsten darauf zurückzuführen. Die 76 Schläge von Ann Baer sind gar nicht hoch genug einzuschätzen. 32 Bruttopunkte sind sowohl beim PresseGolfTreff als auch bei der DMGG nicht alltäglich. Dementsprechend euphorisch auch der Applaus bei der Siegerehrung im Anschluss, auf der traumhaften Clubterrasse, mit Blick auf das achtzehnte Grün.
Bei den Herren reichten 27 Bruttopunkte für den Sieg. Uwe Bornemeier, spielte gewohnt solide, auch wenn er mit den Grüns diesmal eine kleine Privatfehde führte.
Netto ging es enger zu. Um ins Silber zu kommen waren schon 35 Punkte nötig. Platz fünf ging an Prof. Wilfried Schmidt-Roth, nachdem Jörg Schlockermann diesmal außer Konkurrenz mitspielte. Im Stechen einen Platz weiter vorn, Sandra Decker, ebenfalls 35 Punkte. Für Rang drei war schon eine Unterspielung nötig. Susanne Castro schaffte es mit 37 Nettopunkten aufs Treppchen. Wie üblich ganz stark spielte auch diesmal wieder Olaf Schneider. Mit 40 Netto und 19 Bruttopunkten holte er sich nicht nur den zweiten Platz, sondern verteidigte auch souverän die Führung in der Player-of-the-Year Wertung.
Ganz oben, mit sagenhaften 43 Punkten, war aber Heinz Rehring in Rheine Mesum an diesem Tag nicht zu schlagen. Herzlichen Glückwunsch.
Natürlich wurden auch die üblichen Sonderwertungen ausgespielt. Der Longest Drive war eine reine Familienangelegenheit. Bei den Damen triumphierte Annette Dröger-Dreiner, bei den Herren ihr Sohn Moritz Dreiner.
Nicht überraschend war der Sieg von Präzisionsgolfer Uwe Bornemeier in der Nearest to he Pin Challenge mit 2,55 m. Schade, dass es diesmal keine der Damen geschafft hatte mit dem ersten Schlag das Grün zu erreichen. Gleiches galt für den DMGG Spezialpreis Nearest to the Pen. Keine Dame erreichte das Grün in Regulation. Bei den Herren räumte dagegen Olaf Schneider seinen zweiten Preis ab. Mit 7,55 m war er nicht zu schlagen.
Eine Teamwertung gab es zu guter Letzt auch noch. Die Mannschaft vom Presse-Golf-Treff NRW war an diesem Tag, natürlich auch dank Ann Baer, eindeutig besser als die Mediengolfer, was der insgesamt tollen Stimmung aber selbstverständlich keinen Abbruch tat.
Fazit: Ein großartiger Golftag auf einem tollen Platz. Es lohnt sich immer, nicht nur für die Sieger dieses Turniers, nach Rheine Mesum zu Gerd Rothfuchs zu kommen. Danke für Gerd für die wie immer tolle Gastgeberrolle und Unterstützung.
Ein ganz besonderer Dank geht außerdem an Hartwig Trentsch und Peter Grube, für die hervorragende gemeinsame Organisation und die wie immer mehr als freundschaftliche Zusammenarbeit.
Wir freuen uns auf das nächste Mal.
