Rheingolf 2014

Wie man viel Geld spart

Von Jörg Savelsberg

 

 

 

Schläger, Reisen, Unterweisung – auf der Rheingolf findet der Golfer alles, was er braucht oder auch nicht braucht.

Schläger, Reisen, Unterweisung – auf der Rheingolf findet der Golfer alles, was er braucht oder auch nicht braucht.

Auf der Rheingolf, der längst etablierten Golfmesse in Düsseldorf, gab es auch in diesem Jahr vom 21. bis zum 23. Februar wieder viel zu sehen. Ich war noch nicht richtig drinnen in der alten Werkshalle, die so nahe an den Parkplätzen lag, dass es sich nicht einmal lohnte, den Maserati-Fahrdienst in Anspruch zu nehmen, als mir „Joseph. Das innovative Ballsuchsystem“ auffiel.

 

Die Suche hat ein Ende, denn „der Golfball ist mit einer speziell entwickelten Hochfrequenz-Technologie ausgestattet und kommuniziert mit dem dazugehörigen Tracker“. Und ein ganz schlagendes Argument: „Kostenersparnis durch minimierten Golfballbedarf.“ Da fragt man sich natürlich: Was soll ich mit einem solchen System? Nein, für uns Gerade- und Weitschläger ist Joseph sicher nicht gedacht. Wer jedoch einschlägige Probleme hat, kann mal auf puregolf.eu nachsehen.

 

Zu dem Interessantesten, was die Rheingolf zu bieten hat, gehören die Vorträge und Demonstrationen, die in der Golfarena stattfanden. Mir gefielen besonders die Ausführungen von Paul Dyers von der „David Leadbetter Golf Academy, Timmendorfer Strand“ zum Thema „Score senken – die wichtigsten drei Schläge“.

 

Dyers Eingangsbehauptung war schon so etwas wie ein kleiner Schock: Sagen Sie mir, wie lang Ihre Abschläge sind, und ich sage Ihnen, welches Handicap Sie haben (und umgekehrt)!

Paul Dyer (links) und Uwe Bornemeier, der als Conferencier in der Golfarena aktiv war.

Paul Dyer (links) und Uwe Bornemeier, der als Conferencier in der Golfarena aktiv war.

Nach einem Blick in die Zuschauerrunde gab er denen den Rest, die unter 250 m carry driven. Denen fehlt es an Beweglichkeit und Kraft; diesen athletischen Mangel kann man nur bis etwa 14 Jahre beheben.

Genau, auf den Chaiselongue-artigen Sitzen saßen nur sehr ausgewachsene Menschen.

 

Ein paar Übungen, um länger zu werden, hatte Dyer allerdings. Die befinden sich auf seiner CD „Langes Spiel“, die man über die Webseite leadbetter.de bestellen kann. Kostet nur 29,90 Euro, also weniger als ein neuer Driver.
Ich bin dann mal weg, auf die Driving-Range.

 

 

JÖRG SAVELSBERG

 

 

 

 

 

 

Paul Dyer vom Timmendorfer Strand bei seinen lehrreichen, aber auch amüsanten Ausführungen.

Paul Dyer vom Timmendorfer Strand bei seinen lehrreichen, aber auch amüsanten Ausführungen.

Auch Prominenz war auf der Rheingolf vertreten, z.B. Paul Lawrie

Auch Prominenz war auf der Rheingolf vertreten, z.B. Paul Lawrie

 

 

 

 

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