Grand Media Final 2019

Finale furioso mit Ausrufezeichen!

Race to Kärnten: Frank Kuckelberg schiebt sich auf der Zielgeraden an Lambert Brosch vorbei

Was war das für ein Saisonfinale im Gut Wissmannshof! Spannung pur vor dem Endspurt zum Player of the Year, eine 40-Millionen-Golf-Destination, die jeden Cent wert ist, ein Wettergott in spätsommerlicher Festtagslaune und ein Moderator Uwe Bornemeier, der in Sachen Freundlichkeit, Witz und Frotzelei an den richtigen Stellen zur Höchstform auflief.

Richtig gutes Wetter herrschte schon am Freitag beim „Warmlaufen“ in sportlicher und feiertechnischer Hinsicht. Der abwechslungsreiche Platz mit gefühlt 777 Bunkern stellte sich als sehr fair heraus, wenngleich er für die meisten Mediengolfer Terra inkognito war und es auch Geld und gute Worte kein gedrucktes Birdiebook gab (Im Proshop hieß es „wegen mangelnder Nachfrage in Zeiten von Lasermessern und Golfuhren“). Trotzdem gab es einige gute Ergebnisse wie bei den Bruttosiegern Marie-Luise Pastor und Oliver Tzschaschel oder den Nettosiegern Frank Kuckelberg (bis 17,5) und Mirco Brune (ab 17,6). Etwas Zielwasser fehlte noch bei den Sonderwertungen. Bei Nearest to the Pin bei den Damen sowie Nearest to the Pen gab es keine Messungen.  Uwe Bornemeier lag Nearest to the Pin, Mona Werner und Thomas Rohrmüller gewannen den Longest Drive.

Vier Tage im Trattlerhof

Richtig spannend sollte der sonnige und windreiche Samstag werden, an dem es ja 400 Punkte für den Sieger gab. Der die ganze Saison führende Spielleiter Lambert Brosch hatte mit erheblichen Kniebeschwerden zu kämpfen und musste sich einer ganzen Reihe von aussichtsreichen Verfolgern erwehren. Einer von ihnen, nämlich Vizepräsident Frank Kuckelberg, schob sich mit einer 38er Nettorunde noch an Lambert Brosch vorbei und sicherte sich nach 2013 zum zweiten Mal den Titel und ist somit vier Tage Gast von Kärntengolf im Trattlerhof. Begleiten wird ihn Sohn Timo, der zweimal hintereinander Player of the Year war und die Ente seinem Vater überreichte. Der sprach in seiner Dankesrede Lambert Brosch sein Bedauern darüber aus, dass dieser ausgerechnet am entscheidenden Tag des Race to Kärnten durch seine Verletzung gehandicapt war. 

Richtig gut kam aber der zweite Preis bei Lambert Brosch an: ein Eisensatz von TaylorMade mit ausführlichem Profi-Fitting. Damit sollte es im nächsten Jahr zum Player of the Year reichen. Sehr ansehnliche Preise gab es aber auch bis zum Platz zehn des Race to Kärnten. Das gilt auch für die Tagessieger. Brutto lagen Petra Pötter (vor Cornelia Nottebaum und Mona Werner) und Thomas Rohrmüller (vor Dr. Wolfgang Friederichs und Uwe Bornemeier) vorne, die Nettowertung bis 17,5 sicherte sich Frank Kuckelberg, ab 17,6 war Mirco Bruno knapper Sieger.

Tolle Saison, tolle Aussichten

Richtig zufrieden mit der Saison war Präsident Jürgen Castner, der die tolle Resonanz bei den Turnieren hervorhob und Lambert Brosch sowie Klaus Pastor für ihren Einsatz lobte. Dass in einem Atemzug die Vize-Europameisterschaft Erwähnung fand, versteht sich von selbst. Selbstverständlich ist inzwischen auch, dass die neue Saison wieder im neuen DMGG-Lieblingsressort in Gernsheim startet und zwar am ersten Mai-Wochenende. Dann will auch Ehrenpräsident Hans Kopsch wieder mit dabei sein, der sich im Wissmannshof wegen Krankheit entschuldigen ließ. Auch von hier aus gute Besserung Hans!

Richtig gut läuft die Suche nach einem neuen Hauptsponsor, wie Vize Klaus Pastor verkünden konnte. Mit seiner Finanzspritze sollen die Major-Turniere besser ausgestattet werden. 

Wenn das keine rosigen Aussichten sind!

Jupp Lentzen

 

 

 

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Auf das Bild klicken um zur Galerie zu gelangen (wird laufend aktualisiert) Credit: Claudia Woywode, Ulrike Lentzen und Gero Bücher

 

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