Länderspiel Belgien 2015

Wanderpokal sucht Besitzer

Gelungene Premiere beim Remis gegen Belgien

Klaus Pastor

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Eigentlich sollte alles ganz furchtbar werden. Doch es kam wie so oft ganz anders. Statt fünf Stunden durch den Regen zu stapfen, gelangten zehn belgische und zehn deutsche Kollegen trockenen Fußes über die Runde auf Schloss Miel bei Bonn. Es war die erste im direkten Vergleich beider Nationen auf Medienebene. Am Ende hieß es 2,5:2,5, was bedeutet, dass der neue Wanderpokal noch den wahren Besitzer sucht.

„Was kann es zum Auftakt Schöneres geben?“, fragte DMGG-Captain Klaus Pastor nach dem Chapman-Vierer in die Runde. Sein belgisches Pendant Alain Bogaerts hob nicht nur die sportliche Seite hervor – „Alle hatten ihren Spaß, weil auf beiden Seiten mit extrem guten Handicaps gespielt wurde und keine Mannschaft viele Schläge vor hatte“ – sondern lud auch gleich zum zweiten Match ein. Dabei machte er viel Werbung für sein Land: „Ob Spa in den Ardennen, der königliche Platz Ravenstein in Brüssel oder Zoute an der Küste, in Belgien gibt es sehr, sehr viele schöne Plätze. Sucht Euch etwas aus.“

Das will sicher gut überlegt sein. Bei einem Jahr Zeit wird uns das auch gelingen. Und auch die Vorbereitungen werden dann stressfreier laufen. Da das belgische Team ursprünglich nur acht Spieler zählte, die deutsche Seite es aber auf doppelt so viele brachte, zogen einige „gestandene Nationalspieler“ freiwillig zurück. Kaum war das passiert, ging es bei den Belgiern im Zwei-Tages-Rhythmus wieder nach vorne. „Das hört sich lustiger an als es war“, versichert Klaus Pastor, für den das jedes Mal zig Telefonate und Mails bedeutete. „Ich hoffe, dass das Kinderkrankheiten waren, die manchmal zu einer Premiere gehören. 2016 sollten die Teams größer sein.“

 

 

 

 

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