Auf dem Platz hörte die Freundschaft auf

Zwischen Hecken und Teichen

Bei der Organisation des Länderkampfs Frankreich/Deutschland haben die Franzosen die Latte diesmal sehr hoch gelegt. Und damit meine ich eben nicht nur den Sport.
Christine (Rivet) hatte sich mit Erfolg bemüht, im Elsass alle Voraussetzungen zu schaffen, deren es bedurfte, dass wir uns in den Hotels, bei den Dinners und auf dem Platz wohlfühlen konnten. Man ist fast geneigt zu sagen: Sie hat Mommenheim, wo es unsere Sache gewesen wäre, für optimale Bedingungen zu sorgen, vergessen gemacht.
Gewohnt haben wir an unterschiedlichen Plätzen – was einige Hin- und Herfahrerei notwendig machte. Aber das hing wohl auch mit der Tatsache zusammen, dass es wie bei der Erstauflage vor zehn Jahren wieder Soufflenheim sein sollte, ein Örtchen, in dem Übernachtungsplätze eher Mangelware sind.
Der Platz von Soufflenheim hat schon einen ganz speziellen Charakter. Auf den ersten Blick sieht er eher aus, als sei er eine Anlage auf der See-Jagdrennen stattfinden sollen. Jede Menge Hecken und Teiche, die das problemlos bespielbare Areal doch sehr einschränkten. Einen solchen Kurs hatte ich noch nicht gesehen. Am ersten Tag fanden die acht Doppel nach dem Chapman-Format statt.
Mit allerhöchsten Ambitionen angereist bekamen wir gleich böse einen auf den Deckel. Nur zwei deutschen Flights gelang ein Sieg: Hans Kopsch/Arno LeClou und Monika Savelsberg/Günther Schülke. Damit lagen wir schon 2:6 zurück.
Zahlenmäßig hätten wir es am zweiten Tag noch problemlos richten können. Schließlich standen 16 Einzel (Matchplay) auf dem Programm.
Es kam, wie es nicht kommen sollte. Wir verloren die Doppel mit 7:9. Das addierte sich mit den Einzeln zu einer Niederlage von 9:15.
Die Franzosen hatten sich damit für Mommenheim revanchiert und wir müssen auf 2014 hoffen, um uns wieder am Besitz des Pokals erfreuen zu können. >>> Alle Fotos
JÖRG SAVELSBERG               

Adobe-PDF-Document-iconDie Ergebnisse der Doppel

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